Köln
Mittwoch, 01. September
Heute war es soweit, um 4 Uhr am frühen Morgen brachen wir zu unserem diesjährigen Jahresausflug nach Köln auf. Nach einer langen Fahrt auf der Autobahn kamen wir endlich in Dormagen- Hackenbroich (nähe Köln) an. Anschließend gingen wir frühstücken und in die Touristeninformation Köln, um uns dort ein ungefähres Programm für die kommenden Tage zusammenzustellen. Am Nachmittag besichtigten wir unsere Wohnetage, von welcher wir nicht gerade angetan waren. Geschirr und Gläser waren verschmutzt, die Gemeinschaftsdusche befand sich im Keller, machte weder einen guten Eindruck, noch besaß sie eine Tür.
Da die Vermieter, und damit auch wir, keinen passenden Wohnungstürschlüssel besaßen, konnten wir unsere Wohnetage noch nicht einmal abschließen, was bei uns ein mulmiges Gefühl erweckte, da die Haustür laut Vermieter auch meistens offen stand.
Gegen Abend gingen wir dann in der Pizzeria „Il Marchese“, welche ganz in der Nähe lag, lecker essen.
Donnerstag, 02. September
Nach einem gemütlichen Frühstück gingen wir um 11:35 Uhr nach Köln, dort besorgten wir uns Tickets für einen sogenannten „HOP- ON, HOP- OFF“-Bus. So konnten wir Köln vom oberen Deck eines Capriobusses betrachten und wurden zudem über 16 wichtige Kölner Punkte informiert.
Anschließend stärkten wir uns in einem Steakhouse. Danach besichtigten wir den Dom, betrachteten dessen Baustil, die vielen Gemälde und bunten Fenster. Als wir um 19 Uhr wieder in unserer Wohnetage ankamen, stand unsere Wohnungstür offen. Telefonisch teilte unser Vermieter, dem wir bis zu diesem Tag noch nicht begegnet waren, mit, dass eines der Zimmer separat als Büroraum vermietet wurde und daher dort meist am Vormittag kurz gearbeitet werden müsste.
Als es später wurde, schauten wir noch ein paar Filme. Zunächst schauten wir „Die Ritter der Kokosnuß“, den wir allerdings nach ein paar Minuten durch eine Horrorkomödie ersetzten. Als nur noch ein paar KLJBler wach waren, lief auf dem großen Bildschirm „Paranormal Activities“. Nach diesem Film war es höchste Zeit fürs Bett.
Freitag, 03. September
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Köln, um dort das Schokoladenmuseum zu besichtigen, in welchem wir vieles über die Herstellung von Schokolade, deren wirtschaftlichen Aspekte und derer, von der Kolonialzeit geprägten, Geschichte in Erfahrung brachten. Um 14 Uhr machten wir eine Bootstour, so konnten wir Köln vom Rhein aus betrachten.
Nach der Bootstour machten wir uns auf den Weg zum Mediapark. Dort nahmen wir an einer Studiotour des MMC Studios teil. Wir bekamen einen Einblick hinter die Scheinwelt des Fernsehens. Wieder in Hackenbroich angekommen, kochten und aßen wir zusammen. Nach dem Essen wurde erneut ein Film zur Unterhaltung angeschaut.
Samstag, 04. September
Heute teilten wir uns in drei kleinere Gruppen auf. Der weibliche Teil machte sich schon am Morgen auf, um in Köln auf eine erfolgreiche Shopping-Tour zu gehen. Ein anderer Teil ging ins Schwimmbad und wiederum ein anderer Teil machte sich im Laufe des Tages auf und traf sich mit dem weiblichen Teil in einem Café. Anschließend wollten wir uns Karten für „Lauter“ besorgen, da dieses Improvisationstheater leider nicht stattfand gingen wir stattdessen zum Wohnzimmertheater und holten uns dort Karten. Hier stieß auch die dritte Gruppe wieder zu den anderen. Bevor die Vorstellung „Gute Zeiten, Gute Seiten“ startete, gingen wir noch gemeinsam essen. Die einen aßen weniger, die anderen viel, viel mehr.
Dann war es soweit, die beiden Autoren Zillgens und Schnitzler starteten ihre witzige Vorstellung „GSGZ“.
Sonntag, 05. September
Nach einem ausgiebigen Frühstück räumten wir noch ein wenig auf und machten uns abfahrbereit.
Um ca. 11 Uhr fuhren wir dann los. Schlaf, Musik oder Hörbuch vertrieben uns die Zeit und wir kamen gegen 16 Uhr in St. Märgen an. Dort luden uns Tobias und Markus zu einem abschließenden Kaffee ein.
